BAAAAAACK

Obwohl die Temperaturen erst jetzt richtig steigen waren wir (Swiss Snowboard B-Kader) bereits 9 Tage auf dem Gletscher. Die Bedingungen in Saas Fee und Zermatt sind perfekt, ebenso das Gefühl welches ich für mein Material habe.

Ich freue mich bereits auf alle Schneetage die noch folgen:)

 

 

RP-LIMITED

In Zusammenarbeit mit RP-Limited haben wir eine kleine Kollektion, bestehend aus einem Kapuzenzippulover und einem Shirt ausgearbeitet. Das Logo zeigt eine Löwin bestehend aus Herzschlaglinien. 

Mit dem Kauf eines dieser Produkte werde ich unterstützt um meine Leidenschaft, das Snowboarden, zu finanzieren und meine hoch gesetzten Ziele so zu erreichen.

Herzlichen Dank an RP-Limited für die Zusammenarbeit

Zur Bestellung: www.rp-limited.com/lookbook/featuring-larissa-gasser/

Nach der Saison ist vor der Saison

Ohne Frühlingspause geht es für mich weiter mit Schulbankdrücken und Training.

Ich freue mich auf einen intensiven Sommer im Kraftraum und in der wunderschönen Berglandschaft meiner Heimat. Grosse Abwechslung Ende Juni tauche ich für knapp zwei Wochen ab.

Herzlichen Dank.. POC

Ich freue mich riesig von POC unterstützt zu werde. Seit knapp zwei Jahren fahre ich mit Material von Ihnen (meinen goldigen Löwen- Helm). Es ehrt mich ungemein da POC eine der besten Protektorenmarke der Welt ist. Sie arbeitet mit top Athleten der ganzen Welt zusammen und beweist sich als sicherer Schutz bei Risikosportarten.

Ganz herzlichen Dank für Eure Unterstützung!!!

Herzlichen Dank..Fritz Gerber Stiftung

Ich möchte der Stiftung Fritz Gerber ganz herzlich danken für das grosse Vertrauen welches Sie mir durch Ihre Unterstützung entgegen bringt. 

Die Stiftung unterstützt junge Menschen zwischen 10 und 25 Jahre die überdurchschnittlich begabt sind, in jeglicher Form, ob sportlich oder künstlerisch. 

Die Gelder sind ausschließlich aus gemeinnütziger Basis, diese Gelder werden an die jeweilige/n Begabte/n weiter gegeben um deren Ausbildung zu finanzieren.

Ganz herzlichen Dank!!!

Junioren Weltmeisterschaft...Rogla (SLO)

3 Wochen nach meinem grössten Karriereerfolg fand am selben Ort die Junioren Weltmeisterschaft satt. Mit sehr hohen Erwartungen an mich selbst, reiste ich krankheitshalber einen Tag später als mein Team ins 8 Stunden entfernte Rogla. Zusammen mit meinen drei Teamkollegen (Gian Casanova, Lino Casty und Sebastian Schüler) trainierte ich zwei Tage auf dem sehr weichen und frühlingshaften Sulzschnee. Insgeheim hoffte ich darauf, dass der Veranstalter für die Wettkämpfe die Piste noch salzen würde, um zumindest eine kompakte Piste hinzukriegen und keine Bobbahn.

Dieser Wunsch wurde zur Realität als ich am Renntag zur Besichtigung durch den Kurs rutschte..was für eine Erleichterung. Die Qualifikationsläufe brachte ich routiniert hinunter und konnte mich so schon zu den top 16 der "Juniorenwelt" zählen;)

Doch dies genügte mir nicht, ich wollte eine Medaille.. Ich kämpfte mich bis ins Semifinale wo die Entscheidung fiel ob sicher eine Medaille oder "NUR" top 4.

Ich verlor das Semifinale und fuhr somit um Platz 3 und 4. 

Vier Tore vor dem Ziel stürzte meine Gegnerin und ich, nur war mein Sturz ein Ausflug in den Sulz und das Aus für mich und eine Medaille..

 Enttäuscht und glücklich zugleich genoss ich den Abend mit meinen Teamkollegen da Sebastian Schüler ebenfalls den unglaublich guten 4. Platz belegte und es somit allen Grund gab glücklich zu sein.

Am zweiten Renntag zeigte sich mein Team zum zweiten Mal von seinem besten Snowboarden.. Gian Casanova zeigte einen ausgezeichneten ersten Lauf und einen fast perfekten Zweiten, Sebastian Schüler der am Vortag glänzte, hatte Fehler gemacht und Lino Casty überraschte alle mit einem unglaublichen 8. Platz.. Ich platzierte mich ebenfalls auf dem guten 8. Platz an diesem Tag.. mir wurden kleine Fehler zum Verhängnis.

Trotz den hohen Erwartungen an mich selber und das nicht ganz erfüllte Eigenziel, bin ich überglücklich darüber, wie es gelaufen ist.. zu den sportlichen Erfolgen kommt der Teamerfolg, der mich noch glücklicher macht. Wir waren ein super Team und haben super zusammengearbeitet und haben allen gezeigt, was in uns steckt.. Ihr wart grosse Klasse und ich bin stolz darauf ein Teil davon zu sein:) 

Das Europacup Finale missglückte mir um eine Platzierung..Ratschings (ITA)

Die wohl undankbarsten Plätze sind im Alpin Snowboard wohl der 17. und der 4. Platz. Beide sind knapp am Ziel vorbei und nerven ungemein. So durfte ich diese Erfahrung dieses Jahr auch noch machen und durfte mich über wenige Hundertstel Sekunden ärgern. Das bedeutete für mich Füsse stillhalten und den Anderen bei den Finalläufen zuzuschauen, nur musste ich das dieses Mal an zwei Tagen und konnte nicht wie in Kreischberg mein Vortag vergessen.

Doch wird es bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein in meiner Karriere.

Grösster Karriereerfolg..Reif und Küken treffen sich auf dem Podest..Rogla (SLO)

Und dieses Mal sitzt die Krone genau am richtigen Ort. Am sogenannten Trainingstag fühle ich mich nahezu wie vor einem knappen Jahr in Südfrankreich, wo ich im Surfurlaub war. Den Kurs musste man wirklich hinunter surfen und im Gesicht wäre es von Vorteil gewesen, Zink eingestrichen zu haben..hatte ein tomatenrotes Gesicht am Abend..AUA!

Mit einem unguten Gefühl machte ich mich am Samstag Morgen auf zu den slowenischen Pisten. Doch was sich mir dann darbot, kann ich bis heute nicht ganz begreifen. Die Piste war eisig und das Wetter war windig und bitterkalt. Der Traum für eine Fahrerin wie ich es bin. 

Ich überstand die Qualifikation nicht mit überragenden Zeiten, was dazu führte, dass ich auf Elisa Profanter traf, was mir jedes Mal ein mulmiges Gefühl gibt. Diese eliminierte ich jedoch ohne grosse Probleme, womit der ganze Spuk erst seinen Anfang nahm. Darauf folgte Elizaveta Salikova, die es ebenfalls schafft, mich unwohl fühlen zu lassen, wenn ich gegen sie fahren muss. Doch diese eliminierte ich ebenfalls ohne grosses Aufsehen. Damit war aber nicht genug Unwohlsein, traf ich zu allem zusätzlich noch auf Gesamtweltcupsiegerin und Landsfrau Julie Zogg. Und auch sie eliminierte ich zu meiner Überraschung ohne Probleme. 

Das Final zwischen Ekatarina Khatomchenkova und mir, gewann dieses Mal sie, überglücklich 2. geworden zu sein, merkte ich erst später, dass ein Grossteil der Weltcupfahreinnen am Start waren. Vom 2. zu 3. Platz machte sich dann der "kleine" Altersunterschied (24 Jahre) kaum bemerkbar ;). Was diese Leistung für mich noch mehr unterstrich und freute.

Der darauffolgende Tag endete mit einer Disqualifikation, 20 Zentimeter vor dem Ziel. Wo ich gestützt bin und die Ziellinie nicht überquerte. UPS!!

Nächstes Mal bin ich wieder vorne mitdabei..Gerlitzen (AUT)

Ein Satz mit X das war wohl nix! Das trifft dieses Wochenende auf den Punkt. Mit mehreren Stürzen und Rettungsmassnahmen rettete ich mich irgendwie ins Ziel. 

Aber wie sagte schon die Königin zu ihrer kleinen Prinzessin:"Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weitergehen!" 

Dort wo mein Herz sein Zuhause hat..Scuol (SUI)

Scuol..der Ort welcher mein Leben wohl am meisten geprägt hat. Ob sportlich oder menschlich, das ist mein zweites Zuhause. Ich selbst bin 4 Jahre in Ftan in die Schule gegangen und habe dort einen Teil meiner jetzigen Freunde gefunden. Genau so habe ich auf der Motta Naluns die liebe zum Alpin Snowboarden entdeckt und beigebracht gekriegt. Und genau da fand die diesjährige Schweizermeisterschaft statt. Dieses Jahr wurde sie erstmals über zwei Tage ausgeführt was mich sehr erfreute. Doch diese Freude währte nicht lange. 

Ich erfüllte mein hoch gestecktes Ziel nicht, als ich gegen die noch in Hochfügen besiegte Alena Zavarzina (Olympia 3.) fahren musste. Unnötige Fehler verwehrten mir eine top 4 Platzierung. Obwohl mir gar nicht nach Friede, Freude, Eierkuchen zu Mute war, nahmen mich meine Freunde im Ziel in Empfang und gaben mir ein wunderbares Gefühl. So verbrachte ich bei schönstem Wetter den Rest des Tages auf der Sonnenterrase der Palma Bar und genoss die oft rare Zeit mit ihnen :)

Etwa gleich ging es mir auch wieder am Sonntag, nur hiess diesmal Alena Zavarzina, Patrizia Kummer. Obwohl ich mir mehr an diesem Wochenende vorgenommen hatte, kann ich mit einem Lachen zurück schauen und dankbar sein, Freunde wie diese an meiner Seite zu haben:)

Link zum Rennvideo des Events: www.youtube.com/watch;

Ein geglücktes Wochenende..Falkert (AUT)

Was soll ich dazu sagen?! Ein nahezu geglücktes Wochenende in Falkert trifft es ziemlich genau.. Einmal 2. und einmal 4. ist eine gute Leistung worüber ich mich sehr gefreut habe. Vorallem die Tatsache, dass ich mit meiner langjährigen Teamkollegin Shoko auf dem Podest stand, machte mich an diesem Tag überglücklich. Es war für mich eine unglaublich grosse Motivationsspritze für die folgenden Rennen:)

Rückhalt in der Familie auch wenn die Kamera im Spiel ist..Lenzerheide (SUI)

Begleitet von einem Kamerateam machte ich mich am Samstag noch geschwächt von der Hirnerschütterung auf den Weg in die Lenzerheide.. Ich wurde das erste Mal in meiner Karriere portraitiert, welches ein neues und aufregendes Gefühl war. Zudem überraschte mich meine Familie mit grosser Anwesenheit, meine lieben Eltern, mein Bruderherz Wanja mit Freundin Giulia, meine Gotte mit ihrem Mann und natürlich meine treue Begleiterin Pia (Hündin), zudem entdeckte ich bekannte Gesichter, die mich ebenfalls überrascht haben. Voller Vorfreude durch den riesen Rückhalt machte ich mich an den Start des ersten Qualifikationslaufes, welcher ich mehr oder minder gut überstand, genau wie der Zweite. Ob ich die Top 16 erreichen würde, konnte ich nicht einschätzten da die gefahrenen zwei Läufe nicht mein bestes Snowboarden zeigte. Doch die erste Regel im Snowboard Alpinen besagt, dass man den Kopf nicht in den Sand stecken darf, bevor die offizielle Liste der Top 16 ausgewertet ist. Also wartete ich samt Familie auf die erlösende Botschaft. Top 16, mein am Morgen gestecktes Ziel hatte ich erreicht womit ich schon mehr als zufrieden war. 

Im 1/8 Finale traf ich auf Ladina Jenny (Weltcupgesamtwertung 4.), nach einem guten Start wo ich über die ersten 4 Tore noch vorne lag, passierte mir ein Fehler und musste mir ein top 8 Resultat am Heimrennen abschminken. Trotzdem war ich mehr als zufrieden und der Bericht "Winterliebe" ist meiner Meinung nach geglückt..

Der Link zur Sendung: www.sonntag.ch/sendungen-a-z/alle-sendungen/winterliebe/

 

Da aber bekanntlich ein Rennwochenende zwei Renntage hat machte ich mich mit keinem Kamera Team und einer reduzierter Familie wieder auf den Weg in die Lenzerheide. Im ersten Qualiefikationslauf wo ich erstmals mit der Startnummer 1 startete, traf ich auf Patrizia Kummer (Gesammtweltcupwertung 3.), wir beide versuchten uns so ans Limit zu kriegen das wir dabei gestürzt sind und sich Parizia komplett aus dem Verkehr nahm und ich mich knapp für die Top 32 qualifizierte. Naja am Schluss war es ein Schuss in den Ofen was mich gelehrt hat mich auf mich selbst zu conzentrieren.

Alles andere als zum lachen zu mute..Lachtal (AUT)

Lachtal ist für mich persönlich einer der wohl erinnerungsträchtigste Ort meiner Snowboardkarriere.. am 08.12.12 hatte ich meine Premiere im FIS/Europacup im Alter von 15 Jahren. 4 Jahre später machte ich mich mit einem guten Gefühl am Renntag auf den Berg. Dieses gute Gefühl änderte sich schlagartig als ich nach 6 Toren mit vollem Speed auf den Hinterkopf landete. Etwas benommen und mit starken Kopfschmerzen kehrte ich umgehend zurück ins Hotel. Viel Schlaf und ein Entspannungsbad sollten mich morgen fit wieder auf die Beine bringen.

Am nächsten Tag stand ich dann auch wie eine 1 am Start. Ich zog meine Linie wie gewohnt durch und endete dann komplett zerstört und mit starker Übelkeit und Kopfschmerzen auf dem 10en Platz.

Im wissen, dass ich ganze 4 Tage Ferien hatte um mich wieder aufzupäppeln, machte ich mich mit meinem Vater auf den Heimweg.

Zdravo Srbija..Hallo Serbien (SRB)

Eines der wenigen Länder Europas in dem ich noch nie war ist Serbien und genau da ging meine Reise hin. Mit dem Flugzeug machten wir uns als Team von Zürich nach Belgrad wo wir auf andere Nationen stiessen und gemeinsam mit ihnen in einem Bus ins 6 Stunden entfernte Stara Planina gebracht wurden. Die Busfahrt war lang und anstrengen aber auch beeindrucken und traurig. Bei der Busfahrt quer durchs Land erblickte man nur einen kleinen Teil des Schadens welcher der Krieg verursachte. Dieser Anblick machte mich einmal mehr wieder glücklich in der Schweiz geboren und aufgewachsen zu sein.

Im Hotel angekommen nahm alles seinen gewohnten Ablauf. Mittwoch Morgen durften wir erstmals den Schnee und die wundschöne Hügellandschaft begutachten. Das Training war ok, nicht meine Vorliebe an Gelände da es ziemlich flach war, muss jedoch auch trainiert sein. Den Rest des Tages verbrachte ich mit meiner guten Freundin/Zimmerkollegin/Untermieterin und Amerikanerin Maggie Rose Carrigan (auf dem Bild Oben zu sehen).

Freitag galt es dann ernst! Doch lief es mir kein bisschen so wie ich das wollte, über die Fläche blieb ich trotz krampfhaftem bewegen und gutem Material unter den Füssen fast stehen. Ich landete an diesem Tag auf dem 7 Platz.

Freitag galt es dann erneut ernst und ich konnte in den Qualifikationsläufen allen zeigen was in mir steckte...klare Führung nach zwei Läufen. Die Freude währte nicht lange als ich im 1/8 Final nach vier Toren einen Sturz hinlegte. Ich versuchte trotzdem mit einer rasanten Aufholjagd meine Gegnerin einzuholen was mir wegen 0.23 Sekunden nicht ganz gereicht hat. 

Schade aber daraus lernt man ja bekanntlich;) 

Am Abend genossen wir Europacupfahrer die Zeit gemeinsam bis es am nächsten Tag wieder ab nach Hause galt.

Bye Bye Serbia see ya next year.. was nice to met ya

Nach vorne schauen und zuschlagen..Kreischberg (AUT)

Achterbahn Fahrten gehören zum Snowboarden wie ein Board, eine Bindung und passenden Schuhe und genau das bekam ich in Kreischberg zu spüren. Am Samstag fing die Achterbahnfahrt an, die aber nach nicht einmal 8 Toren ihr Ende fand...Disqualifiziert. Heisst für mich in dem Fall unten im Zielraum stehen und "sich nutzlos" vorkommen. Anfeuern war da noch der einzige Trost..

Nach vorne schauen hiess es, dies machte ich auch und stieg voller Zuversicht am Sonntag aus dem Bett. Diese schwankt jedoch kurzzeitig als ich auf der Sesselbahn sass und den Starter meinen Namen ausrufen hörte. Voller Panik den Start zu verpassen schrie ich von der Sesselbahn..niemand hörte mich und so blieb mir nichts anders übrig, als zu warten bis ich oben ankam. Endlich oben angekommen bin ich "was gisch was häsch" an den Start gerast und konnte meine schlimmste Befürchtung verhindern. Keuchend im Start bekam ich von meinem Trainer Hansjörg die Anweisung einfach irgendwie heil runter zu kommen, bei der letzen Silbe ging auch schon die Klappe runter. Vorgabe erfüllt! und wie: ich stellt auf meinem Lauf die Bestzeit auf. Nicht ganz realisierend was ich gerade da geboten habe bewegte ich mich diesmal zeitig an den Start um den zweiten Qualilauf zu absolvieren. Das machte ich dann auch mehr oder weniger souverän. 0.09 Sekunden trennten mich von der absoluten Bestzeit. Überglücklich die zweite Zeit zu haben musste ich mich erstmals wieder einkriegen und beruhigen..Kamillentee ist dabei eine grosse Hilfe.

Im 1/8 Final traf ich auf meine ehemalige Internatszimmerkollegin Elisa Profanter, die als eine der besten Europacupfahrerin gilt - aber nicht als eine meiner liebsten Gegnerinnen - da uns schon eine lange Geschichte mit Hochs und Tiefs verbindet. Ich hatte nach einem Fehler von ihr freie Bahn ins 1/4 Finale wo ich auf die nächste gute Kollegin traf, Michelle Dekker. Ein harter aber stets fairer Kampf lieferten wir uns bis ins Ziel, wo ich letztendlich die Begünstigte war. Im 1/2 Final traf ich auf Natalia Soboleva. Die Russin gewann schon Weltcups und gehört zur Elite der russischen Mannschaft. Ihr lies ich jedoch kein Freiraum, mich einzuschüchtern und so hiess es im Ziel 0.06 Sekunden zu Gunsten von Larissa Gasser. Ich hatte also eine Medaille auf sicher! Elizaveta Salikhova, zu der ich ebenfalls eine gute Freundschaft pflege, war es, die mir die Goldmedaille streitig gemacht hat. Bis zum drittletzten Tor lag ich in Führung, als mich der komplette Ehrgeiz packte und ich die direkteste Linie wählte..es war zu direkt und so kam es zum unvermeidbaren Sturz, trotzdem gute ZWEITE!!! Überglücklich wie sich das Wochenende noch zum Guten wandte, trat ich die Heimreise an.

Erste Weltcuperfahrungen...Carezza (ITA), Cortina D'Ampezzo (ITA), Bad Gastein (AUT)

Mein Weltcup-Debut durfte ich am 11. Dezember 2015 in Carezza geben. Es war eine neue, spannende und schöne Erfahrung, die mich ziemlich überrascht hat. Die Aufregung, die sich auf einmal in mir breit machte, war mir neu da ich doch seit einigen Jahren Rennen fahre und mich Rennen an und für sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. 

Die ganze Veranstaltung war anders, das Fernsehen schwirrte umher, die ganze Stimmung war Wahnsinn und die Athleten waren auf einmal nicht mehr die Selben wie im Europacup. Trotz allen Veränderungen fand ich mich mehr oder minder zurecht und konnte an meinem ersten Weltcup den guten 24. Platz erreichen:)

Mit den zwei darauffolgenden WC-Rennen war ich nicht im Einklang mit der Piste und mit mir, irgendwie war ich blockiert und kam nicht in Fahrt. Kleine Fehler schlichen sich in meine Technik und so gelang es nicht mein Ziel zu erreichen. Cortina d'Ampezzo wurde ich 30. und in Bad Gastein 33.

Doch ist jedes Rennen eine neue Erfahrung und bildet mich für meine Zukunft aus. War ein super Erlebnis:)

Europacup Hochfügen (AUT)

Letztes Wochenende fand in Hochfügen das erste Outdoor-Europacuprennen statt. Mit starker Weltcupbeteiligung konnte ich am Samstag ein super Rennen zu Ende fahren. Der 7. Platz war es, der am Ende des Tages herausgeschaut hat. Im 1/8 Finale traf ich auf Alena Zavarzina die Olympia 3., die ich auf zwei Läufe um 0.06 Sekunden geschlagen habe. Darauf folgte im 1/4 Final die Tagessiegerin Selina Jörg. Sie war nach zwei Läufen 0.08 Sekunden schneller als ich. Ein super Tag für mich und überglücklich.. 21. hiess es dann am nächsten Tag. Nicht wirklich glücklich aber mit einem "OK" ab zu hacken und mit dem Weltcupstartplatz für Carezza, Italien  fuhr ich wieder zurück in die Schule.

LOVE YOUR NEIGHBOUR

Seit 01.12.2015 bin ich nun bei Love your Neighbour unter Vertrag. Es ist für mich eine Geschenk diese Marke als meinen ersten Kleidersponsor zu haben. Ganz herzlichen Dank für euer Vertrauen und Unterstützung.

Es ist unfassbar mit welchem Einsatz David Togni und sein Team daran arbeiten die Welt ein kleines Stück zu verbessern und die Not der Obdachlosen und Nächsten. Ein Großteil des Erlöses fliesst direkt zu den Obdachlosen die weniger als das Minimum besitzen. Ich bin stolz darauf ein Teil dieser Bewegung zu sein. Mach du den Unterschied und gehe nicht an allem blind vorbei.

Behandle deinen Nächsten so wie du gerne behandelt wirst..

News

-lich Willkommen auf meiner Internet Seite larissagasser.ch

Es freut mich sehr Sie laufend auf dem neusten Stand meiner noch jungen Karriere zu halten.

In Liebe Larissa